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Resonanz

Eine Reise in den Klang

Schwingung, Obertöne, Resonanz, Atem. Scrollen Sie langsam; jedes Kapitel hat sein eigenes Bild und, wenn Sie möchten, seinen eigenen Klang.

Ohne Ton ansehen

Am schönsten mit Kopfhörern und nicht zu laut. Die Klänge entstehen live in Ihrem Browser, nichts wird geladen oder aufgezeichnet.

01 Ankommen

Bevor ein Ton erklingt

Jeder Klang beginnt in der Stille. Bevor wir losgehen, lohnt es sich, kurz zu lauschen: dem Raum, dem eigenen Atem, dem, was ohnehin da ist.

Diese Seite ist eine kleine Reise durch das, was Klang ausmacht. Sie können sie lesen, ansehen und, wenn Sie den Ton einschalten, hören. Die Klänge entstehen live in Ihrem Browser; nichts wird geladen oder aufgezeichnet.

02 Schwingung

Alles, was klingt, bewegt sich

Ein Ton ist Bewegung: Etwas schwingt hin und her und schiebt die Luft vor sich her, Hunderte Male in der Sekunde. Wie oft, bestimmt die Tonhöhe. 440 Schwingungen pro Sekunde sind das a, nach dem sich ein Orchester stimmt.

Bewegen Sie Finger oder Maus von links nach rechts: Die Welle wird enger, der Ton steigt.

03 Obertöne

Ein Ton ist nie allein

Was wir als einen Ton hören, ist eigentlich ein Akkord: Über dem Grundton schwingen leise Obertöne mit, doppelt, dreimal, viermal so schnell. Ihr Mischungsverhältnis nennen wir Klangfarbe. Darum klingt dasselbe a auf einer Flöte anders als auf einer Geige.

Tippen Sie, um Oberton für Oberton hinzuzufügen, und hören Sie, wie aus einer glatten Welle ein voller Klang wächst.

04 Resonanz

Mitschwingen

Resonanz entsteht, wenn etwas in seiner eigenen Frequenz angestoßen wird: die Saite, die mitklingt, wenn eine andere gezupft wird, der Raum, der einen Ton trägt. Liegen zwei Töne fast gleich, hören wir eine Schwebung, ein langsames Pulsieren. Treffen sie sich genau, wird es ruhig und weit.

Bewegen Sie sich auf und ab, bis das Pulsieren verschwindet und sich das Bild ordnet. Ein Tippen schlägt eine Klangschale an. Die Figuren ähneln den Klangbildern, die Ernst Chladni vor gut 200 Jahren mit Sand auf schwingenden Platten sichtbar machte.

05 Atem

Ein Ton aus Erde

Meine Stonewhistle ist eine kleine Flöte aus gebranntem Ton. Sie hat keine Klappen und keine Mechanik, nur einen Luftkanal und einen Hohlraum, der mitschwingt. Ihr Klang ist rau und warm zugleich, mit viel Atem darin, und er verlangt Langsamkeit: Ein Ton dauert so lange wie ein Ausatmen.

Was Sie hier hören, ist eine Annäherung aus dem Browser: Rauschen, gefiltert auf die Resonanz eines kleinen Hohlraums, dazu ein leicht schwankender Grundton. Aufnahmen der echten Flöte folgen.

06 Zwischen den Welten

Analog, digital, physisch

Viele Jahre habe ich mit analogen und digitalen Synthesizern Musik gemacht, zuletzt fast nur mit klassischen Instrumenten. Inzwischen interessiert mich das Dazwischen: der warme, leicht unstete Klang analoger Schaltungen, die Genauigkeit digitaler Klangerzeugung und die Unmittelbarkeit von Holz, Ton und Atem.

Hier fließen zwei Stimmen zusammen: ein langsam atmender Klangteppich wie aus einem analogen Synthesizer und digitale Glockentöne, die wie Sporen darin aufgehen. Das Bild hört mit.

07 Klangreisen

Zuhören, gemeinsam

Am stärksten wirkt Klang im Raum, wenn man ihn nicht nur hört, sondern spürt. Deshalb lade ich zu Klangreisen ein: zum Ankommen, Lauschen und Mitschwingen, mit der Stonewhistle und anderen Instrumenten.

Wenn Sie neugierig sind oder selbst Klänge sammeln, schreiben Sie mir.

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